Schon
gewusst?…

  • 1 MIO

    Österreicher interessieren sich für historische Fahrzeuge

  • 0,2%

    Nur 0,2% aller gefahrenen Kilometer entfallen auf historische PKW

  • 690 MIO

    beträgt die Wirtschaftsleistung der Oldtimerbranche in Österreich

  • 257.800

    Oldtimer (PKW, Kraftrad, LKW) sind in Österreich zugelassen

  • 4,6 MIO

    Österreicher sehen Oldtimer als Kulturgut an, das erhalten werden soll

  • € 3,7 MRD

    Rund € 3,7 Milliarden beträgt der Bestandswert an historischen Fahrzeugen in privaten Händen in Österreich

  • 3,8 MIO

    54% der Österreicher finden Oldtimer sympathisch

  • 41 - 60

    Der typische Oldtimerfahrer ist zu 94% männlich und zwischen 41 und 60 Jahre alt

  • 11%

    VW ist die beliebteste Oldtimer Automarke der Österreicher

  • 37%

    PUCH ist die beliebteste Oldtimer Motorradmarke der Österreicher

  • 96.000

    Rund 96.000 ÖsterreicherInnen besitzen zumindest 1 historisches Fahrzeug (PKW, Kraftrad, LKW)

Fakten

34 Einträge | Seite 1/2
  • Abgaskennzeichnungsplakette für historisch typisierte LKW?

    Müssen historisch typisierte LKW eine Abgasklassen-Kennzeichnungsplakette tragen?
    § 1 Abs. 1 IG-L - Abgasklassen-Kennzeichnungsverordnung (AbgKlassV) normiert, dass die Kennzeichnung mit einer Abgasklassen-Kennzeichnungsplakette für alle zum Verkehr zugelassenen mehrspurigen Kraftfahrzeuge der Klassen N und M dann notwendig ist, wenn diese Kraftfahrzeuge in eine Abgasklasse fallen, für die die Maßnahmen einer Verordnung gemäß § 14 Abs. 1 Z 1 IG-L nicht gelten oder für die Ausnahmen von diesen Maßnahmen festgelegt sind, und im örtlichen Geltungsbereich einer Verordnung gemäß § 14 Abs. 1 Z 1 IG-L betrieben werden.

    Somit sind mehrspurige Kraftfahrzeuge der Klassen M und N, sofern sie von einer nach Abgasklassen differenzierten Verordnung eines Landeshauptmannes gemäß § 10 IG-L betroffen (auch ausgenommen) sind, mit einer Abgasklassen-Kennzeichnung gemäß der AbgklassV zu kennzeichnen. Nur sofern ein Fahrzeug nicht im Geltungsbereich einer Verordnung gemäß § 10 IG-L, die ein nach Abgasklassen differenziertes Fahrverbot vorsieht, betrieben wird, ist die Anbringung einer Abgasklassen-Kennzeichnungsplakette nicht verpflichtend.

    In allen entsprechenden Verordnungen der Landeshauptleute gemäß § 10 IG-L wird hinsichtlich der angeordneten Fahrverbote nach Abgasklassen differenziert und werden historische Fahrzeuge von diesen Fahrverboten ausgenommen. Daraus folgt – wie oben ausgeführt – dass historische Fahrzeuge mit einer Abgasklassen-Kennzeichnungsplakette zu kennzeichnen sind.

    Beispielhaft verweisen wir auf den Wiener IG-L-Maßnahmenkatalog 2005, der in § 5 Abs. 1 und 2 Fahrverbote für Abgasklassen schlechter als „Euro 3“ anordnet. In Abs. 3 leg cit wird angeordnet, dass betroffene Fahrzeuge, die vom Fahrverbot ausgenommen sind, mit einer Abgasklassen-Kennzeichnungsplakette zu kennzeichnen sind. Abs. 4 leg cit listet taxativ jene Fahrzeuge, die vom Fahrverbot ausgenommen sind, wobei in Z 4 die historischen Fahrzeuge angeführt sind.

  • Neu ab 1. September - Classic Data Marktspiegel 21/22

    Was ist mein Oldie wert?
    Die nunmehr 23. Auflage des Classic Data Marktspiegels erscheint am 01. September und hat nicht nur ein farbiges Cover, sondern wurde auch innen umfangreich runderneuert und um 800 Modelle erweitert. Auf auf über 750 Seiten werden mehr als 40.000 Wertnotierungen von 240 Automobil- und Motorradmarken mit über 8.000 Modellen inkl. rund 2.700 Fotos präsentiert.

    Unentbehrlich wenn man als Sachverständiger den Überblick bewahren will und interessant für den Oldtimerenthusiasten - sollte in keiner Garage fehlen.

    Die Preise sind Handelspreise von Privat an Privat. Es handelt sich um Durchschnittspreise. Ferner fließen die Erfahrungen des Handels (Nettobetrag) und internationale Auktionsergebnisse (ohne Ust) und die internationale Marktsituation in die Marktbeobachtung ein. Die Händlerpreise können bis zu 25% über den angegebenen Preisen liegen.

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    Preis: 58,- inkl. Versand und Ust innerhalb Österreichs.

  • Gewichtskennzeichnung bei historischen LKW!

    Der §27 KFG 1967 kennt keine Ausnahmen für hist. Fahrzeuge - Historische Fahrzeug müssen also dieselben Kennzeichnungen aufweisen wie nicht historische Fahrzeuge.
    § 27 Abs.2 KFG 1967 An Omnibussen, Lastkraftwagen und Zugmaschinen und an Anhängern außer Wohnanhängern, die nicht den in § 27a angeführten Rechtsakten der Europäischen Union unterliegen, müssen an der rechten Außenseite vollständig sichtbar und dauernd gut lesbar und unverwischbar das Eigengewicht, das höchste zulässige Gesamtgewicht, die höchsten zulässigen Achslasten, bei Lastkraftwagen und Anhängern außerdem die höchste zulässige Nutzlast angeschrieben sein. Bei Anhängern der Klassen O1 und O2 kann für das höchste zulässige Gesamtgewicht auch eine bestimmte Bandbreite angegeben werden.
    Der Hinweis auf den §27 KFG 1967 bedeutet, dass Fahrzeuge mit einer EG-Bauartgenehmigung ausgenommen sind. Diese gab es ca. ab 1994. Dh. derzeit sollte das für hist. Fzge noch kein Thema sein.
    § 27 Abs.3 KFG 1967 Weiters müssen an Omnibussen, Lastkraftwagen, Sattelzugfahrzeugen und Anhängern, jeweils mit einem höchsten zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3 500 kg, ausgenommen Wohnanhänger und landwirtschaftliche Anhänger, an der rechten Außenseite vollständig sichtbar und dauernd gut lesbar und unverwischbar folgende Angaben angeschrieben sein:
    1.Name des Erzeugers, 2.Fahrgestellnummer (Fahrzeug-Identifizierungsnummer), 3.Länge (L), 4.Breite (W), 5.Angaben zur Messung der Länge von Fahrzeugkombinationen.

  • Sind eFuels die Zukunft der Mobilität?

    Eines ist sicher, weder die E-Mobilität noch Wasserstoff sind Zukunftsträger, um die Mobilität in allen Bereichen unseres Lebens sicherzustellen. Jede Antriebsart hat in bestimmten Bereichen ihre Berechtigung. Selbst den Experten ist schon heute klar, dass wichtige Wirtschaft- und Mobilitätssegmente wie Luftfahrt, Schifffahrt oder Transportwesen mit Elektroantrieb oder Wasserstoff nicht allein arbeiten können.

    Auch das historische Fahrzeug basiert auf der Technologie des Verbrenners und kein ernstzunehmender Enthusiast, der sich für die Erhaltung historischer Fahrzeuge einsetzt, wird auch nur einen einzigen Gedanken an die Umrüstung seines/ihres Fahrzeuges auf ein anderes als das originale Aggregat, verschwenden. Originalität ist ein Grundpfeiler für die Erhaltung des Kulturgutes "historische Fahrzeug".

    Doch auch die Mobilität ist seit dem ersten elektrisch betriebenen Fahrzeug, dem Lohner-Porsche (um 1900) nicht stehen geblieben. Und so verlangt auch die Zukunft weitere Entwicklungen und Technologieoffenheit um nachhaltiges, umweltgerechtes Agieren zu ermöglichen. E-Mobilität, Wasserstoffantrieb sind aktuell diskutierte Technologien, die Vorteile, aber auch erheblich Nachteile in sich bergen. Ein wesentlicher Punkt ist, dass die gesamte Infrastruktur der Kraftstoffverteilung nicht mehr genutzt werden könnte, von Millionen an Fahrzeugen ganz zu schweigen.

    Aber es gibt technologische Lösungsansätze - eFuels! Was ist das?

    Ein eFuel ist ein flüssiger, synthetischer Kraftstoff (Energieträger), der aus Kohlenwasserstoffen (CxHy) besteht und mit elektrischer Energie aus regenerativen Quellen (Wind, Sonne, Wasserkraft) über mehrere Prozess-Schritte hergestellt wird. Kohlenwasserstoffe sind chemische Verbindungen aus Wasserstoff (H2) und Kohlenstoff (C).

    Der Wasserstoff wird mittels so genannter Elektrolyse mit regenerativem Strom aus Wasser (H2O) gewonnen. Der Kohlenstoff kommt aus dem CO2, das direkt aus der Luft entnommen wird.

    eFuels können in herkömmlichen, heutigen Verbrennungsmotoren eingesetzt werden. Je nach Zusammensetzung und Herstellungsverfahren kann ein solcher eFuel in Benzin- oder Dieselmotoren oder als Kerosin-Ersatz in Flugzeugtriebwerken eingesetzt werden.

    Beim Verbrennen des eFuels wird nur etwa so viel CO2 freigesetzt, wie vorher der Luft entzogen worden ist. eFuels sind daher nahezu CO2-neutral und stoßen kaum zusätzliche Treibhausgase in die Atmosphäre, sind also im Gegensatz zu Benzin aus Erdöl nahezu klimaneutral.

    Der Universalprozess für alle daraus erzeugten Produkte ist das so genannte Fischer-Tropsch-Verfahren, das jedoch energetisch auch am aufwendigsten ist. Für die reine Benzinherstellung wird besser der so genannte Methanol-to-gasoline-Prozess verwendet. So, wie Porsche ihn auch in der geplanten Pilotanlage in Chile einsetzen wird. Das Methanol (CH3OH) ist ein Alkohol und wird wie oben beschrieben aus per Windkraft erzeugtem Wasserstoff und CO2 aus der Luft erzeugt. Hin zum fertigen eFuel durchläuft dieser, ähnlich der Verarbeitung von fossilem Erdöl, unterschiedliche Produktionsstufen. Alkoholbasierte Grundstoffe wie Methanol oder auch Ethanol riechen wie Alkohol sind transparent und haben dieselben chemischen Eigenschaften.

    In der weiteren Herstellungskette, der Synthese, werden diese Alkohol-Moleküle zu größeren Molekülen umgebaut, die den Rohkraftstoff dann dickflüssiger machen und seine Eigenschaften wie Geruch und Viskosität dann in Richtung Benzin verändern.

    Im letzten Schritt, der Raffination, wird der Rohkraftstoff dann in seinen Eigenschaften so verändert, dass er einem heutigen oder zukünftigen Kraftstoff in Farbe, Geruch und Viskosität entspricht, und im Fahrzeugbestand verwendet werden kann.

    Im Rennsport schon aktiv eingesetzt!

    Mit dem Start der Saison 2021 des Porsche Mobil 1 Supercup setzt die Meisterschaft auf erneuerbare Kraftstoffe: Als ersten Schritt verwendet der internationale Markenpokal fortschrittliche Biokraftstoffe und sogenannte eFuels, die den Ausstoß von CO2 erheblich reduzieren können. Im Rahmen dieses Leuchtturmprojekts erproben Porsche und Projektpartner ExxonMobil die Eignung erneuerbarer Flüssigkraftstoffe unter harten Motorsport-Einsatzbedingungen.

    Der neue Porsche 911 GT3 Cup mit seinem hochdrehenden Hochleistungs-Sechszylinder-Boxermotor dient als ideales Testlabor für die Esso Renewable Racing Fuels: Sein rund 375 kW (510 PS) starkes 4,0-Liter-Aggregat wurde bereits für den Betrieb mit erneuerbaren Kraftstoffen getestet. Ziel ist es, wichtige Erfahrungen für mögliche Weiterentwicklungen im Hinblick auf einen Einsatz in Serienfahrzeugen in der Zukunft zu sammeln. Der Porsche Mobil 1 Supercup findet im Rahmen der FIA Formel-1-Weltmeisterschaft statt.

    Und wie so oft wird Rennsporttechnologie den Weg recht rasch in den Alltag finden. Win on Sunday, sell on Monday!

    Quelle (u.a.): Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Presseinformation
    Unternehmen

  • 10 Frauen, die Automobil Geschichte schrieben

    Wussten Sie eigentlich, dass es ohne Frauen keine Heizung und keine Scheibenwischer im Auto geben würde? Das weibliche Geschlecht war maßgeblich an bahnbrechenden Erfindungen rund ums Fahrzeug beteiligt.
    Sie schufen Rekorde, erlebten Abenteuer, waren Pioniere. Vom ersten Raser-Knöllchen bis zur Entdeckung des Rückspiegels. Und sie waren Auslöser für die Erfindung des Führerscheins. Wir erinnern an 10 Frauen, die Automobilgeschichte geschrieben haben.

    Anne d’Uzès – Die erste Frau mit Führerschein und Knöllchen x

    Anne d’Uzès (1847 – 1933), Herzogin aus der Champagner-Dynastie Veuve Clicquot, entdeckte zur Jahrhundertwende das Autofahren für sich. Als sie sich einen Delahaye Typ 1 zulegte, sorgte das in der Männerwelt für Stirnrunzeln. Gemein: Sie musste extra ein „Premier Certificat de Capacité féminin“ ablegen – und war damit die erste Frau weltweit mit Führerschein. Leider auch die erste Frau weltweit mit Knöllchen, als sie ein Bußgeld von 5 Franc kassierte. Ihr Vergehen: Sie „brauste“ mit ihrem Delahaye mit 13 km/h (!) durch den berühmten Pariser Park Bois de Bologne.

    Margaret Wilcox: Ohne sie wäre es im Auto immer noch kalt

    Am 28. November 1893 patentierte Margaret Wilcox (geboren 1838 in Chicago) das weltweit erste Heizsystem im Auto. Ihre Idee: eine Brennkammer unter dem Auto und ein Rohrsystem, durch das erhitztes Wasser unter dem Fahrgastraum geleitet wurde. Ergebnis: warme Luft im Inneren des Fahrzeugs.
    Die in Chicago geborene Ingenieurin soll auch den ersten Geschirrspüler und die Waschmaschine erfunden haben.

    Dorothy Levitt – Sie erfand den Rückspiegel

    Die britische Rennfahrerin Dorothy Levitt (1882 – 1922) erkannte als erste Pilotin, wie wichtig es ist, beim Fahren auch nach hinten zu sehen. In ihrem 1909 veröffentlichten Handbuch für Fahranfängerinnen „The Women and the Car“ empfahl sie nicht nur, öfter nach hinten zu schauen, sondern dafür auch einen Handspiegel zu nutzen. Die Idee wurde von Ford adaptiert, der Hersteller montierte ab 1927 Rückspiegel serienmäßig in seine Modelle.

    Edith M. Flanigen: Hier stimmt die Chemie

    Die amerikanischen Chemikerin Edith M. Flanigen (*1929) forschte mit mineralischen Katalysatoren, die den Treibstoff für Autos sauberer und sicherer gemacht haben. Flanigen ist Inhaberin von mehr als 100 US-amerikanischen Patenten. Schon als 21-Jährige erwarb sie am D’Youville College in Buffalo, New York einen Bachelor in Chemie und 1952 an der Syracuse University in Syracuse, New York einen Master in anorganischer Chemie.

    Bertha Benz – die erste Langstreckenfahrt der Automobilgeschichte

    Bertha Benz (1849 – 1944) war die deutsche Pionierin des Automobils. Sie ließ sich ihre Mitgift auszahlen, mit dem Geld konnte ihr Mann Carl Benz den Motorwagen konstruieren. 1888 unternahm sie von Mannheim nach Pforzheim und wieder zurück (106 km) die erste Langstreckenfahrt mit dem Patent-Motorwagen Nummer 3, um Werbung für das Fahrzeug zu machen. Sie war damit die erste Frau am Steuer weltweit und der erste Mensch, der eine Langstreckenfahrt mit dem Automobil unternahm.

    Clärenore Stinnes – als erster Mensch mit dem Auto einmal um die Welt

    Clärenore Stinnes (1901 – 1990), die Tochter des Großindustriellen Hugo Stinnes nahm 1925, mit 24 Jahren, zum ersten Mal an einem Autorennen teil. Nach 17 Rennsiegen galt sie als erfolgreichste Rennfahrerin Europas. Ab Mai 1927 brach sie mit einem Adler Standard 6 und ihren zwei Drahthaar-Terriern Billy und Lilly zu einer zweijährigen Weltreise auf. Die 46.000 km lange Route führte sie über den Balkan, Russland, China, Japan, die USA bis nach Chile.

    Mary Anderson – Sie sorgte für klare Sicht im Auto

    Mary Anderson (1866 – 1953) war Bauunternehmerin und betrieb eine Ranch in Kalifornien. Im Dezember 1902 sah Mary Anderson in New York, wie ein Straßenbahnfahrer bei geöffnet Windschutzscheibe fuhr, um beim plötzlich einsetzenden Eisregen überhaupt etwas zu sehen. Das Erlebnis beeindruckte sie nachhaltig, zu Hause skizzierte sie eine handbetriebene Maschine, Andersons Vorrichtung bestand aus einem in Lenkradnähe angebrachten Hebel, mit dem der Fahrer bei Bedarf auf der Windschutzscheibe einen gefederten Schwingarm mit einem Gummiblatt in Bewegung setzen konnte, der anschließend wieder in die Ausgangsposition zurückkehrte. Ihr Patent brachte nur wenig Geld und lief 1920 ab.

    Heidi Hetzer – mit fast 80 Jahren im Oldtimer einmal um die Welt

    Heidi Hetzer (1937 – 2019) war Tochter des Opel-Händlers Siegfried Hetzer in Berlin. Ab 1953 nahm sie an Rallyes teil (u.a. Rallye Monte Carlo, Panamericana). 2014 startete die damals 77-Jährige eine Weltreise mit einem Hudson Greater Eight (Baujahr 1930). Die Route: Osteuropa, Iran, China, Australien, Kanada, USA, Südamerika, Südafrika. Von dort ging es nach zweieinhalb Jahren mit dem Schiff wieder nach Europa zurück.

    Dorothée Pullinger – sie erfand das erste Auto nur für Frauen

    Die britische Ingenieurin (1894 – 1986) mit französischen Wurzeln arbeitet zunächst als Chefin einer Munitionsfabrik im Nordwesten Englands. Nach Ende des 1. Weltkrieges wurde sie Direktorin einer Munitionsfabrik in Schottland, die wieder auf zivile Autoproduktion umstellte. Hier entwickelte sie aus einem Fiat Tipa 501 den Galloway 10/20 (20 PS) – das erste Auto nur für Frauen. Der Sitz war höher, das Armaturenbrett abgesenkt und das Lenkrad kleiner. 4000 Exemplare mit verschiedenen Motorisierungen verließen das Werk bis 1923.

    Odette Siko - Die erste Frau, die Le Mans fuhr

    Odette Siko (1899 – 1924) war eine französische Rennfahrerin und die erste Frau, die in Le Mans an den Start ging. 1937 nahm sie als Chefin eines vierköpfigen Frauenteams an den Yacco Oil Speed Trials in Montlhéry teil. In zehn Tagen brachen die Damen mit ihrem Mathis „Matford“ mit 3,6-Liter-V8 Motor insgesamt Geschwindigkeitsrekorde, zehn davon waren Ausdauer-Weltrekorde, fünfzehn internationale Rekorde der Gruppe C. Einige der Leistungen haben bis heute bestand. Der 2. Weltkrieg beendete Odette Sikos Karriere.

    Quelle: OCC
    Fotos: © Real Fiction Filmverleih | National Inventors Hall of Fame | Daimler | By Dorothy Levitt / Autodidactyl at en.wikipedia - The Woman and the Car, Public Domain, commons.wikimedia.org/w/index.... | www.instagram.com/heidihetzer/...

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